Zu Gast bei der Veranstaltung waren unter anderem die Bürgermeisterin von Saarbrücken, Barbara Meyer, sowie Adama Logosu-Teko vom Vorstand des Bundesverbands Netzwerke von Migrant*innenorganisationen e.V. (NeMO), um dem Vorstand von Haus Afrika zum Jubiläum zu gratulieren. Zu den ca. 400 Teilnehmenden gehörten zudem Gäste, ehrenamtlich Aktive und Geflüchtete.
Als gemeinnützige Organisation versteht sich Haus Afrika e.V. als Brücke zwischen Menschen verschiedener Nationen, zwischen allen, die sich für den Kontinent Afrika, seine Menschen und seine Kulturen interessieren. Haus Afrika e.V. ist inzwischen ein fester Bestandteil als Akteur in der kulturellen und integrativen Arbeit in Saarbrücken. Der Verband ist eines von 21 Mitgliedern im Bundesverband NeMO und einer von rund 30 Standorten, die sich seit 2016 im Rahmen des Bundesprojektes samofa erfolgreich in der Geflüchtetenarbeit engagieren. Erfolgreich deshalb, weil es Haus Afrika gelungen ist, ein Netzwerk von Aktiven aufzubauen, die in vertrauensvollem und stabilem Kontakt zu Geflüchteten stehen. Eine Voraussetzung, die zum Beispiel während der Corona-Krise für die Vermittlung von gesicherten Informationen elementar war.
Bei der Jubiläumsfeier von Haus Afrika e.V. wurde auch ein Kuchen gereicht – ein Meisterwerk von Huguette Domou-Safedie. Foto: Haus Afrika e.V.
Inzwischen baut GLEICH teilhaben als Nachfolgeprojekt von samofa auf den Erfahrungen der letzten Jahre auf und vertieft die lokale Geflüchtetenarbeit durch das Engagement für besonders schutzbedürftige Geflüchtetengruppen. Für Haus Afrika sind dies geflüchtete Familien, in denen Kinder eine Beeinträchtigung haben wie Epilepsie, ADHS oder Autismus. Haus Afrika informiert die Familien gemeinsam mit Expert*innen über Symptome, Umgang, Therapieformen etc., richtet Austauschtreffen für betroffenen Familien ein und sensibilisiert lokale medizinische Dienste für die Situation der Familien.